image

Impressum

Math. Lempertz GmbH

Hauptstr. 354

53639 Königswinter

Tel.: 02223 / 90 00 36

Fax: 02223 / 90 00 38

info@edition-lempertz.de

www.edition-lempertz.de

© 2013 Mathias Lempertz GmbH

ISBN: 978-3-943883-59-6

images

Geschichte der Freimaurerei

von

Ferdinand Runkel

Doktor der Philosophie und Magister
der freien Künste

Erster Band

Erster Band | Inhalt

Erstes Buch: Im Vorhof des Tempels

    I.    Das freimaurerische Geheimnis

  II.    Das Ziel der Freimaurerei

 III.    Die Lehre vom Licht und vom Wort

  IV.    Einflußlinien

   V.    Unechte Überlieferungen

Zweites Buch: Hüter der Schwelle

    I.    Die Rosenkreuzer

  II.    Johann Valentin Andreae

 III.    Comenius, Hartlib und der Menschheitsbund

  IV.    Sprachgesellschaften

Drittes Buch: Früheste Logengründung in Deutschland

    I.    Die Freimaurerei in Hamburg

  II.    Die Aufnahme Friedrichs des Großen

 III.    Die Große Nationalmutterloge zu den drei Weltkugeln

  IV.    Ausbreitung der Freimaurerei in Deutschland

Viertes Buch: Die strikte Observanz

    I.    Gründe und Grundlagen

Exkurs über Philipp Samuel Rosa und das Clermontische Kapitel

  II.    Der Aufstieg

 III.    Der ökonomische Plan

  IV.    Johann August Starck und das Klerikat

   V.    Die klerikalen Akten

Exkurs über zwei klerikale Aktenstücke

  VI.    Der Konvent von Braunschweig

Exkurs: Irrungen durch zwei Betrüger

 VII.    Das Ende der strikten Observanz

VIII.    Die Folgen des Konvents zu Wilhelmsbad

Quellen und Literatur

Abafi, Ludwig, Geschichte der Freimaurerei in Österreich-Ungarn. Budapest 1890.

Almanach oder Taschenbuch für die Brüder Freymaurer. Herausgegeben von Joh. Joach. Bode. 1776.

Andreae, Joh. Val., Fama fratenitatis oder Entdeckung der Brüderschaft des Ml. Ordens des Rosenkreuzes. Cassel 1616.

Anti-St. Nicaise. Bd. I u. II. Leipzig 1786.

Begemann, Wilhelm, Vorgeschichte und Anfänge der Freimaurerei in England. Berlin 1910.

Begemann, Wilhelm, Die fruchtbringende Gesellschaft und Johann Valentin Andrea? Berlin 1911.

Begemann, Wilhelm, Der Orden der Unzertrennlichen des achtzehnten und Die fruchtbringende Gesellschaft des siebzehnten Jahrhunderts. Berlin 1911.

Begemann, Wilhelm, Comenius und die Freimaurer. Berlin 1906.

Bergmann, Alwin, Die Große Landesloge von Sachsen. Dresden 1911.

Bielfeld, Jaques Frederic de, Lettre familiaires. La Haye 1763.

Chymische Hochzeit Christiani Rosenkreutz. Straßburg 1614–1616.

Crux atque cruce derer inter mundi calumnias blühenden Rosenkreutzer. 1618.

Dietrich, G. G., Deutsches Logenleben. Altenburg 1890.

Dietrich, E. G.. Geschichte der unabhängigen Loge Archimedes z. d. 3. R. Altenburg 1901.

Dietrich, G. G., Blätter der Erinnerung. Altenburg 1901.

Findel, J. G., Geschichte der Freimaurerei. Leipzig 1861.

Findel, J. G., Geschichte der Großloge zur Sonne in Bayreuth. Leipzig 1897.

Fabricius, Wilhelm, Die Studentenorden des 18. Jahrhunderts. Jena 1891.

Geschichte der Großen National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln. Berlin 1903.

Das Ganze aller geheimen Ordensverbindungen. GW Buch zur Belehrung für Nichteingeweihte usw. Leipzig 1805.

Glaser, Christophorus, Chimischer Wegweiser. Jena und Helmstedt 1696.

Hase, Rudolf, Die Kiste von Dobitschen aus dem Archiv der Loge Archimedes zu den drei Reißbrettern. Altenburg 1909.

Keller, Wilhelm. Geschichte der Freimaurerei in Deutschland. Gießen 1859.

Keller, Wilhelm. Geschichte des eklektischen Freimaurerbundes. Gießen 1857.

Keßler von Sprengseysen, E. T., Abgenötigte Fortsetzung der Anti-St. Nicaise. Leipzig 1788.

Keßler von Sprengseysen, E. T., Authentische Kopien sowohl des Ökonomischen Plans der strikten Observanz vom Jahre 1766 als auch des durch Archidemides eingeschickten und eigenhändig unterschriebenen klerikalischen Plans mit nötigen Anmerkungen des Herausgebers.

Kienast, R., Johann Valentin Andreae und die vier echten Rosenkreuzerschriften. Leipzig 1926.

Kloß, Johann Georg, Annalen der Loge zur Einigkeit. Frankfurt 1842.

Kneisner, Friedrich, Geschichte der Provinzialloge von Niedersachsen. Berlin 1902.

Kneisner, Friedrich, Geschichte der deutschen Freimaurerei in ihren Grundzügen. Berlin 1912.

Konschel, Paul, Hamanns Gegner, der Kryptokatholik D. Johann August Stars. Königsberg i. Pr. 1911.

Köppen, Karl Friedrich, Wichtige Korrespondenzen mit der strikten Observanz oder mit der sogenannten rektificirten Loge, dedicirt an den Herrn Kammergerichts-Rath Krüger. 1771.

Kopp, Hermann, Die Alchemie in älterer und neuerer Zeit. Heidelberg 1886.

Krause, Karl Christian Friedrich, Der fruchtbringenden Gesellschaft ältester Ertzschrein. Leipzig 1855.

Krause, Karl Christian Friedrich, Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. Dresden 1820/21.

Krüger, Gustav, Johann August Stars der Kleriker. Tübingen 1922.

Lachmann, Fr. A. H., Dr. med., Geschichte der Freimaurerei in Braunschweig. Braunschweig 1844.

Lion, C. Theodor. Comenius und die Freimaurerei, M. d. C.-G. 1922. Merzdorf, J. F. L. Th., Geschichte der Freimaurerlogen im Herzogtum Oldenburg. Oldenburg 1852.

Merzdorf, Joh. Fr. Ludw. Theod., Beiträge zur älteren Logengeschichte Bremens. Bremen 1877.

Nettelbladt, Chr. Friedr. Freiherr v., Historische Instruktionen, Privatdruck (Geschichte der Frmr.-Systeme).

Nicolai, Friedrich, Einige Bemerkungen über den Ursprung und die Geschichte der Rosenkreuzer und Freymaurer. Berlin und Stettin 1806.

L’Ordre des Francs-Macons Trahi. Amsterdam 1745.

Peuckert, Will-Erich, Die Rosenkreuzer. Jena 1928.

Der Signatstern oder die enthüllten sämtlichen sieben Grade der mystischen Freimaurerei. Berlin 1803/04.

Schlemm, Fr., Geschichte der Freimaurerei in Halberstadt. Halberstadt 1846.

Saint Nicaise oder eine Sammlung merkwürdiger maurerischer Briefe. Aus dem Französischen übersetzt. 1785.

Schröder, Friedr. Ludwig, Materialien zur Geschichte der Freimaurerei. Privatdruck.

Taute, Reinhold, Der Freimaurer-Konvent zu Altenberga. Leipzig 1914.

Über geheime Wissenschaften und geheime Verbindungen. Altenburg 1786.

Voigts, Friedrich, Die Freimaurerlogen im Königreich Hannover. Hannover 1855.

Voigts, Friedlich, Geschichte der G. u. B. Freimaurerloge Friedrich zum weißen Pferde im Orient von Hannover. Hannover 1846.

Welling, Georg von, Opus mago-cabbalisticum et theosophicum. Frankfurt und Leipzig 1784.

Wernekke, H., Goethe und die königliche Kunst. Leipzig 1905.

Wiebe, Carl, Die Große Loge von Hamburg und ihre Vorläufer. Hamburg 1905.

Winzer, I., Die deutschen Bruderschaften des Mittelalters. 1859.

Wöllner, Joh. Christoph von, Historische kurze Nachricht von der Freien Loge zu den drei Weltkugeln in Berlin. Berlin 1775.

W. BÜXENSTEIN, BERLIN

Namenverzeichnis

Abafi, Ludwig (Aigner) 383

Albedyll, Friedrich Christian von 119ff., 127ff.

Alexander der Große 336

Alexander III., Papst 271

Anderson, James 14ff., 22ff., 42, 52

Andreas, Apostel 33ff.

Andreae, Jakob, Kanzler der Universität Tübingen 80, 82

Andreae, Joh. Valentin 71ff., 80ff., 103, 105ff.

Andrié, Baron von 146

Anhalt, Fürst August von 106

Anhalt, Fürst Ludwig von 105ff., 108

Antilia 95ff.

Apollos 36

Arbien, Jens 115, 120ff.

Aristobulos 30ff.

Aristoteles 73

Arnd, Johann 78, 80, 84

Aryaman, Lichtgottheit 29

Avicenna 310

Barthel, Sam. Benjamin 229

Bastian, Adolf 24

Batsch, Georg Laurentius 229

Bausset, de, Abbé 272ff.

Bechtolsheim, Baron Joh. Ludwig 229, 233ff.

Bechtolsheim, Baron Ludwig Friedrich 229

Becker, Gottlieb Joachim 229

Begemann, Dr. Wilhelm 15, 22ff., 42, 56, 60, 90, 96, 104ff., 195ff., 376, 382, 384, 388

Belleisle, Marquis de 167, 168

Benard, Abraham Heinrich 229

Berendis, Dietrich Hieronymus 229

Berossos 24

Besold 75, 83

Bielfeld, Jakob Friedrich, später preuß. Freiherr und Geheimrat 118ff., 129ff. 148ff., 162

Bischoffwerder, Johann Rudolf 229, 390, 399

Blumenthal, von 371

Bode, Johann Joachim Christoph 414, 422

Böhme, Jakob 12, 78, 100ff.

Böhnen, Johann von, schwed. Oberstleutnant 276, 347, 355

van Boetzelaer, holl. Naturialgroßmeister 59

Bononia, Petrus de 295

Brachvogel, Emil, Dramatiker 50, 325

Brandenburg-Bayreuth, Markgraf Friedrich 189ff.

Brandenburg, Markgraf Friedrich Christian von 191

Brandenburg-Onolzbach, Erbprinz von 190ff.

Braune, Johann Heinrich 204

Braunschweig, Prinz Albrecht von 165

Braunschweig, Herzog Ferdinand von 162, 244, 274, 298, 306, 327, 370, 374, 385ff., 427

Braunschweig, Prinz Friedrich August von, später Herzog von Braunschweig-Oels 274, 422, 427

Braunschweig, Herzog August von 86, 106

Bredow, Kaspar Ludwig von, preuß. Oberstleutnant 128

Brühl, Graf Heinrich 230

Brühl, Graf Karl Adolf 230

Büsching, Anton Friedrich, Oberkonsistorialrat 272

Bünau, Graf Heinrich 230

Carpser, Peter, Dr. med., Arzt 115ff.

Castillon, Friedrich von, Professor der Mathematik 55

Chaeremon, ägyptischer Priester 334ff.

Chazal de la Morandie, Abbé 272

Clemens V., Papst 196

Comenius, Johann Amos 80, 88ff.

Coyet, Joh. Gustav von 230

Cranz, Aug. Fr. 329

Crusius 97ff

Dähnert, Joh. Karl 230

Daries, Joachim Georg 230

David II., König von Schottland 213

Derschau, von 370

Dermott, Laurence 56

Dorn, Gerhard, Alchymist des 16. Jahrh. 48

Dragendorff, Christian Friedlich Ludwig, Dr. med. 315

Duhr, Bernhard, S. J. 50

Dyherrn, Graf Friedrich Leopold 230

Eckart, Meister 11

Eckleff, Carl Friedlich 203

Eusebios 24

Fabris, J., M. v. St. 164

Falck, Ernst Friedrich Hektor 332

Ferber, Friedrich Wilhelm von 160

Fictuld, Hermann 356ff.

Filley de Lernen, Gabriel, Marquis 211ff.

Fircks, Ernst Johann 230, 327, 395

Fludd, Robert, Arzt de Fluctibus 79, 80, 377

Francke, August Hermann 114

Francke, Philipp Jakob 373

Franckenberg, Abraham von 100

Franz I., Kaiser 158, 162

Franzen, Adam Wilhelm 230, 234

Friedrich der Große 118ff., 125ff., 145, 147, 157, 368ff.

Friedrich, Prinz der Niederlande 59ff., 67

Friedrich Wilhelm, Kronprinz 14

Friedrich Wilhelm I. 125ff.

Friedrich Wilhelm II., König von Preußen 145, 427

Frischlin, Nilodemus 82, 83

Fritz, Joh. Gottlieb, Dr. med. 230

Fritzsch, Freiherr Jakob Friedlich 230

Gaudi, von 370

Gaufridus 310, 312

Geber (Dschabir ibn Hajjan) 310

Gemmingen, Baron v. 230

Gersdorf, Johann Erdmann, kursächs. Oberstleutnant 205, 228, 230, 265, 266

v. Gerresheim, Geheimer Rat 164

Goethe, Joh. Wolfgang 214, 244, 330ff.

Gogel, Johann Peter 187

Gotter, Graf Gustav Adolf 148, 149

Gräfenhahn, Wolfgang Ludwig 230

Grüninger, Josef, Pfarrer 84

Gualdo, Frederico 312ff., 348, 354, 356

Gugomos, Freiherr Gottlieb von 393ff.

Guillaumot, Mstr. v. Stuhl einer Hamburger Winkel-Loge 123

Gujonneau, Ludwig August 60

Hack, Geheimrat von 187

Hamann, Joh. Georg 271, 273, 355

Hamberger, Joh. Erhard Georg 230

Harnach, Max von 230

Harsdörffer, Philipp 111

Hartlib, Samuel 88ff.

Hase, Karl August, evang. Theologe 36

Haugwitz, Christian Heinrich Karl Graf von 405

Hegel 12

Heinrich VI., König von England 52ff.

Herder, Ioh. Gottfried 355

Hessen-Kassel, Karl Prinz und Landgraf 404, 416ff.

Heynitz, Karl Wilhelm Benno von 230

Hildebrandt, Friedlich, Physiker 39

Hinüber, Postkommissar in Hannover 188

Hiob 27

Hiram, phönikischer Baumeister 44

Hirsch, Christophorus, Prediger zu Rosa und Eisleben 80

Höfig, H. G., Dr. phil. 332, 377

Hohenthal, Graf Friedrich Wilhelm von 378, 380

Holstein-Beck, Herzog von 143, 151

Homagius, Philipp, Professor in Marburg 78

Hünecke, Freiherr von 165

Hund u. Altengrottkau, Karl Gotthelf von 193ff., 199ff., 222, 225, 228, 230ff., 250ff., 266, 279, 306, 370ff., 376ff., 383ff., 395ff.

Jacobi, Johann Daniel 228, 287, 293, 372

Jaedieken, Zacharias 230

Jänisch, Gottfried Jakob, Dr. 114, 124ff., 347

Jesaias 30, 37ff.

Johannes, der Evangelist 13, 29ff., 34ff.

Johnson a Fünen alias Samuel Leucht 209, 218ff., 284, 379, 384

Joubert, Abbé 272

Jordan, Jean Etienne 147, 148

Josephus, Flavius 24, 337, 377

Karl VII., Deutscher Kaiser 194

Karl, Herzog von Södermanland 328, 396ff., 404

Keith, Jakob, Feldmarschall 115, 162

Kekule von Stradonitz, Dr. Stephan 132

Keller, Ludwig, Geh. Archivrat 104ff., 132

Keller, Wilhelm, freimr. Geschichtschreiber 56, 157

Keßler von Sprengseysen Christian Friedrich 194, 200, 202, 230, 243, 252, 255, 260, 269, 270, 378, 380, 387

Kiesenwetter, Ernst Gottlob von, Amtshauptmann in Görlitz 202ff., 228, 230, 231, 233, 265, 266

Kitzleben, Ernst Karl Lebrecht von 125, 167

Klotz, Johann Georg Burchard Franz, Dr. med. 332

Klüx, Wolf Heinrich von 230

Knigge, Philipp Carl Baron von 188

Konschel, Paul 271, 273, 275

Kopp, Hermann 313

Köppen, Karl Friedrich, Kriegsrat 254

Krause, Karl Christian Friedlich 89, 108

Krüger, Gustav 271, 326

Krüger, Johann Christian, Kammergerichtsrat 153, 154

Kurland, Prinz Karl von 296

Lessing 25, 51, 56, 59, 244, 252

Lestwitz, Ernst Sigismund Baron von 167, 306, 378, 380

Leyland, John 55

Lipsius 32

Locke, John 55ff.

Lusi, Graf, preuß. Diplomat 55

Luther, Martinus 35, 41, 83ff., 88

Luttman, Matthias Albert 118ff.

Lyncker, Baron Karl Friedrich 230, 234, 235

Maier, Michael, Leibarzt Rudolfs II. 78

Marchand, Franz Wilhelm 427

Marduk, babylonischer Gott 26

Marschall, C. G. von 202, 241, 383

Marschall, Heinrich Wilhelm von 160, 241

Mecklenburg, Herzog Adolf Friedrich 294

Mecklenburg-Strelitz, Prinz Karl von 298

Mehmet von Königstreu, Georg Ludwig 187ff.

Melanchthon, Philippus 60

Melesino, Graf, russ. Generalleutnant 329

Merzdorf, Theodor 383ff.

Metzsch, Johann Friedrich Wilhelm von, Geheimrat 192, 230

Meuder, Karl Heinrich 230

Mithra, Lichtgottheit 29

Molay, Jacobus, Großmeister d. Templer-Ordens 49

Molinié, Meister vom Stuhl 123

Montis Barrensis, Andreas 295, 296

Moses 29

Mussin Puschkin, Graf 329

Mylius, Johann Wilhelm, lursächs. Leutnant 202ff., 228, 230, 264, 266

Natter, Lorenz 314, 329, 348, 355, 356

Nebo, babylonische Gottheit 24, 43

Nettelbladt, Daniel, Geheimrat u. Direktor der Universität Halle 180, 186

Noah 22ff., 28

Nollius, Heinrich 78

Norfolk, Herzog von 114

Oberg, Georg Ludwig von 115ff.

Paolo di St. Cosma 355

Paracelsus 69ff.

Paulus 28, 36, 38

Perard, von, Hofprediger in Stettin 253ff.

Permeier, Johann 97

Petrus, Apostel 37ff.

Peuckert, Will-Erich 73ff.

Pforte, Joh. Christ. Aug. v. d. 230

Philo 31ff.

Picot, Abbé 272

Plato 11, 30ff., 73

Plommenfelt, Karl Andreas von 396

Prangen, Franz von 222, 228, 230, 232ff., 284, 288, 293

Prichard, Samuel 10

Printzen, Friedlich Wilhelm Baron von 151ff.

Prugg von Pruggenstein 356

Pufendorf, Samuel von 113

Pythagoras 53, 55, 73

Raven, Ernst Werner von 230, 277, 336, 347, 380

Ramsay, Andreas Michael 196

Raschau, Friedlich Albert August 230

Reden, Klaus Friedlich von, Berghauptmann 230, 378, 380

Reitzenstein, Wolfgang Ehrenfried von 230

Richter, Gregorius, Oberpfarrei in Görlitz 101

Rist, Johann 112

Robleau, Jean Joseph 163, 164

Rodewitz, Caspar Heinrich von 193

Rosa, Philipp Samuel 211ff.

Rousseau, Jean Jacques 201

Rutowski, Friedrich August Graf von 157ff.

Sachsen, Karl August Herzog zu 332

Sadler, Henry 56

Salm, Wildgraf von 196, 203

Salomo, König 42ff.

Samarow, Gregor 136

Sargon I., König von Babylon 46

Sarry, Charles 115ff.

Saul, israelitischer König 26

Singer, Arthur 383

Skölen, Karl Wilh. von 231

Solms, Friedrich Ludwig Graf von 172

Spener, Philipp Jakob 113, 114

Succow, Laurentius Joh. Daniel 231

Schaumburg-Lippe, Graf Albrecht Wolfgang 126ff.

Schaumburg-Lippe, Charlotte, Gräfin, geb. Prinzessin zu Nassau-Siegen 132

Schauroth, von 230

Schickart, Joh. Friedr., Dr. med. 230

Schiller, Friedrich 244

Schlottheim, Ernst Ludwig von 230

Schmettau, Graf Woldemar von 123, 124

Schmid, I. G. 202ff.

Schmidburg, Freiherr Karl Friedrich von 230

Schmidburg, Freiherr Friedr. Wilh. von 231

Schmidt, Alexis, Dr. 48

Schmidt, Joh. Heinrich 356

Schmidt, Philipp Jakob, Weinhändler in Halberstadt 163, 164

Schoenberg, Karl Friedrich von, Oberst 194

Schoenberg, Wolf Christian von, Landeshauptmann der Oberlausitz 202ff., 228

Schrepfer, Johann Georg 389ff.

Schröder, Friedlich Ludwig 203, 385, 387

Schröder, Joachim Heinrich von, Justizrat 231

Schubart, Johann Christian von Kleefeld 208, 216, 231, 250ff., 265, 266, 283, 297

Schürger 314, 315

Schulenburg, v. d. 370

Schwarzenfels, Friedr. Karl Adam von 231

Schweighart, Theophil 76

Schwerin, Feldmarschall 162

Starck, Joh. Aug. 242, 270ff., 313, 324ff., 347, 355ff., 378

Starck, Samuel Christfried 272

Steinheil, Friedrich Wilhelm 167, 172, 187

Strabo 337

Strodzky, Georg Ernst 231

Stuart, Karl Eduard 194, 203, 271, 370, 404

Teichmeyer, August Heinr. Ludwig, Dr. med. 222, 231, 236

Tertullian 35

Teutleben, Caspar von, Hofmarschall 107

van Teylingen, holl. Nationalgroßmeister 59

Theden, Johann Christian Anton, Generalchirurgus 423

du Thom 114

Treitschke, Heinrich von 325

Trotta gen. Treyden, Ernst Adam von 231

Truchseß zu Waldburg, Graf 140, 145, 162

Tscheppe, de 231

Tucher, Freiherr von 376

Türck, Otto Philipp von 231

Uffel, Adolf Christ. Ernst von 231

Ugo a Sta fide 312

Varuna, indische Gottheit 29

Vegesack, Baron Friedrich von 276

Vieth, Johannes Julius von 160

Vietinghoff, August Wilhelm von 231

Vincentio di St. Bernardo 355

Vitzthum von Eckstädt, Christian Ernst Friedrich 202, 204

Wächter, Eberhard Freiherr von 404

Waczenskoy, Fürst 272

Walther, I. L. 391

Wartensleben, Graf Leopold Alexander 136ff.

Weber, Andreas, Professor in Halle 172, 182, 186

Weigel, Valentin 101

Weiler, Baron Georg August von 371ff., 377ff.

Weihenbach, Johann Friedrich von, sächs. Major 201

Welling, von, Kammerjunler 165

Welling, Georg von 329ff.

Wense, Wilhelm von, Lüneburgischer Edelmann 84

Werner, Zacharias 244

Wilhelm I., König der Niederlande 67

Windheim, von, M. v. St. in Erlangen 190

Winckelmann, Joh. Joach. 59

Witzleben, Friedlich Hartmann von 332

Witzleben, Friedrich Karl von 231

Witzleben, Joh. Gottfried von 222, 231

Woellner, Johann Christoph 145, 427

Wolfstieg, August 48, 376

Woltmann, Ludwig, Dr. med. 40

Worthington, Dr. John 95ff.

Württemberg, Herzog Karl Eugen 368, 393

Wurmb, Friedrich Ludwig von 391ff.

Xisuthros, der babylonische Noch 24

Zesen, Philipp von 111

Zimmermann, Georg, Professor in Marburg 78

Zinnendorf, Joh. Wilh. von 59, 149, 150, 153, 161, 326, 370, 396, 406, 424

Zollmann, J. W., Dr. jur. 231

Vorwort

Die Geschichte der Freimaurerei in Deutschland hat eine erschöpfende Darstellung bis jetzt noch nicht gefunden. Nettelbladt schließt sein bedeutendes Werk im wesentlichen mit dem achtzehnten Jahrhundert ab. Die beiden Forscher, die Kenntnisse und Begabung besaßen, Wilhelm Begemann und August Wolfstieg, planten eine allgemeine Geschichte der Freimaurerei und begannen mit England. Ehe sie jedoch an die Bearbeitung Deutschlands kamen, hat der Tod ihrem Schaffen ein Ziel gesetzt. Überholt ist das Werk von Wilhelm Keller, das, wenn auch nicht immer unparteiisch, eine ganze Reihe wichtiger Urkunden enthält. Findels Geschichte der Freimaurerei ist viel zu polemisch und einseitig, um ein klares Bild von den Erscheinungen zu geben. Friedrich Kneisners Geschichte der deutschen Freimaurerei in ihren Grundzügen ist eine sehr verdienstvolle Arbeit, aber lediglich eine Übersicht, die bei der gebotenen Kürze nur als eine Systematik gewertet werden kann.

Dies Werk soll die geistige Bewegung, die als Freimaurerei bezeichnet wird, erschöpfend darstellen, es soll zeigen, durch welche verschiedenartigen Lichtfilter sie durchgegangen ist, wo sie sich angelehnt hat, aber auch wo sie in ihrem Streben irrte, wo sie sich ins Unfaßbare verlor. Dabei wird der unbefangene Leser finden, daß die Freimaurerei in Deutschland immer nur das Beste gewollt hat, daß sie bereit war und ist, zu dienen am Hochaltar der Menschheit, aber, und das wird leider zu oft verkannt, in erster Linie der deutschen Menschheit, denn wir sind deutsch, wir sprechen deutsch, wir fühlen deutsch und wir beten deutsch.

Deutsch sein heißt volkstümlich sein, darum muß auch dies Werk ein volkstümliches Werk sein.* Der gesamte wissenschaftliche Apparat soll hinter der Darstellung verschwinden. Meine gelehrten Kritiker werden ihn überall herausfühlen, aber der Leser soll durch keine Fußnoten oder Analekten an der unmittelbaren Aufnahme der Geschehnisse gehindert werden. Das ganze Quellenmaterial und die benutzte Literatur finden sich am Schluß zusammengestellt, im Kontext sind nur kurze Hinweise gegeben. So glaube ich ein Werk geschaffen zu haben, das den Leser belehrt und erfreut, ohne ihn anzustrengen. Aus diesem Grunde habe ich auch nur die wichtigsten Urkunden diplomatisch treu wiedergegeben. Die weniger wichtigen und Briefe erscheinen in moderner Rechtschreibung.

Je weiter die Arbeit fortschritt, desto größer wurde in mir die Bewunderung unseres Ordensbruders, Christian Carl Friedrich Wilhelm Freiherrn von Nettelbladt (1779 bis 1843), der in seinen erst als Privatdruck erschienenen historischen Instruktionen, nachmals unter dem Titel „Geschichte der Freimaurerischen Systeme“ veröffentlicht, den Grund zur kritischen Betrachtung freimaurerischer Probleme gelegt hat. Ich will nicht verfehlen, hier den Manen dieses bedeutenden freimaurerischen Forschers, dessen über den Dingen stehendes Urteil heute noch zu Recht besteht, den Dank und die Anerkennung zu zollen, die ihm gebühren. Seinen umfangreichen handschriftlichen Nachlaß habe ich mit erheblichem Vorteil benutzen können.

Für die bildliche Ausstattung waren mir in besonders entgegenkommender Weise behilflich die preußische Staatsbibliothek und das Kupferstichkabinett. Die große National-Mutterloge zu den „drei Weltkugeln“ sowie die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland haben mir bereitwillig ihre wertvollen Schätze zur Reproduktion zur Verfügung gestellt. Außerdem sind mir von ordensbrüderlicher und befreundeter Seite Bilder überlassen worden. Memori mente gratiam persolvo.

Schließlich drängt es mich, meinen Ordensbrüdern Dr. Eugen Müllendorff und Major Felix Witt-Hoë, sowie dem Großarchivar der großen National-Mutterloge zu den „drei Weltkugeln“ Bruder Dr. Stephan Kekule von Stradonitz für ihre wertvollen Winke und Ratschläge herzlich zu danken.

Lichterfelde, am Johannisfest 1931.

Ferdinand Runkel.

*Diese Formulierungen mögen aus heutiger Sicht sonderbar klingen, es gilt jedoch zu beachten, dass sie keine deutsch-nationale Färbung aufweisen, sondern die Wahrnehmung des Themas in der Zwischenkriegszeit ausdrücken und vor dem entsprechenden Hintergrund zu betrachten sind. Das Nachwort wird dieses Thema noch einmal aufgreifen.        Dr. Peter Broers

images

Erstes Buch

Im Vorhof des Tempels

I. Das freimaurerische Geheimnis

Es gibt kaum eine Erscheinung des menschlichen Erlebens, die so verschiedenartige Deutungen und Wertungen erfahren hat wie die Freimaurerei. Vielleicht deshalb, weil sie ahnen ließ, daß sie ein Geheimnis besäße, das viele ihrer Anhänger, trotzdem sie die höchsten Erkenntnisstufen erstiegen hatten, nicht fanden, vielleicht weil sie sich absonderte von der übrigen Menschheit und hinter verschlossenen Türen arbeitete. Aber es muß mit aller Entschiedenheit ausgesprochen werden, daß die Freimaurerei selbst niemals und nirgends in ihren Ritualen behauptet hat, ein Geheimnis zu besitzen. Sie warnt vielmehr ihre werdenden Jünger bei der Aufnahme davor, seltsame Dinge zu erwarten, die in der Loge geschehen würden. Ebensowenig war die Freimaurerei von Anfang an bestimmt, eine geheime Gesellschaft zu sein. Sie hat zu allen Zeiten versucht, sich logisch zum Weltganzen einzustellen, und sich erst auf sich und in die Klausur zurückgezogen, als sie einsah, daß die Masse Mensch ihr feindlich gegenübertrat. Sicher ist es richtig zu sagen, die Freimaurerei hat kein Geheimnis, sondern sie ist ein Geheimnis.

Die Tragik aller großen Ideen ist, daß sie zu ihrer Gestaltung der Menschen bedürfen, die je nach Temperament und Charakter, nach Verstand und Empfindung sie von ihren wesentlichen Grundlagen abdrängen, verändern und sogar ihres eigentlichen Inhalts berauben. In der Geschichtschreibung vollzieht sich etwas Ähnliches, besonders wenn es sich um eine so umstrittene Erscheinung wie Freimaurerei handelt. Jede Darstellung spiegelt die Individualität des Verfassers wider. Da ich seit mehr als dreißig Jahren der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland angehöre, so ist meine Individualität eindeutig bestimmt. Es darf jedoch nicht angenommen werden, daß alles, was in diesem Werk vorgetragen wird, offizielle Lehrmeinung meines Ordens wäre. Es muß mit aller Entschiedenheit betont werden, daß ich nur meine eigene wissenschaftliche Überzeugung vortrage, die nicht als Auffassung der Großen Landesloge angesprochen werden darf. Ich muß sogar für mich jede einseitige Orientierung ablehnen, denn ich glaube mir die volle Objektivität des vorurteilslosen Geschichtschreibers gewahrt zu haben. Das hindert natürlich nicht, daß ich in unverbrüchlicher Treue und Verehrung an meinem Orden hänge, denn er ist das Ideal meines freimaurerischen Lebens.

Was als echte freimaurerische Überlieferung gilt, sind die Rituale, die in Form von Zwiegesprächen, ähnlich wie die Stundengebete der katholischen Priester, die sogenannten Breviergebete, eine seelische Vorbereitung der Brüderschaft bewirken sollen. Sie sind das einzig wirklich Alte, aber man hat auch an ihnen so viel umgestalten zu müssen geglaubt, daß es schon einer ernsten text-kritischen Arbeit bedarf, um das Ursprüngliche wieder auszuschälen. Neben diesem reinen Ritual haben die führenden Meister Gesetze und Verordnungen erlassen, Erklärungen zu dem Ritual gegeben, die wohl zu den Akten gehören, aber nicht das urtümlich Zeitlose sind. In diesem zweiten Teil, den wir als Ausführungsbestimmungen im modernen Sinn bezeichnen können, ist allerdings von einem Geheimnis die Rede, das aber nur die Geschichte der Entstehung des Ordens betrifft. Das achtzehnte Jahrhundert freilich hat künstlich Geheimnisse eingewebt, die zum Teil alchymistisch, zum Teil nekromantisch aufgemacht wurden. Die Freimaurerei ist jedoch dafür nicht verantwortlich zu machen.

Mitglieder wie Fremde hat es gegeben und gibt es noch, die alles sinnlich in die Erscheinung Tretende an der Freimaurerei kennen und ihr Wesen doch nicht verstehen. Die Rituale, Eide und Gelübde, Gesetze und Gebräuche sind durch Verräterschriften und Veröffentlichungen anderer Art von Prichard anfangend längst in der Welt bekannt. Aber das sind Äußerlichkeiten, Gerüste der Idee, die nur dem lebendig werden, der sie erlebt, in die man alles hineinlegen kann, was man will, das religiöse Phänomen, das kulturelle, das politische, ja sogar auch das wirtschaftliche Phänomen aller der Lustren, Dezennien und Säkulen, die von der Freimaurerei durchlebt worden sind. Es ist ein Irrtum, zu glauben, man könne die Freimaurerei in ihren äußeren Ausdrucksformen wissenschaftlich durchdringen, mit der kritischen Sonde den Grundstein ihres Geheimnisses erreichen.

Also doch ein Geheimnis! Ja, aber ein Geheimnis ganz anderer Art, als es von den Uneingeweihten, denen außerhalb des Ordens, angenommen wird. Das wahre Geheimnis der Freimaurerei ist ihr innerstes Wesen. Und wenn wir richtig ihre Geschichte schreiben, das heißt, wenn wir nicht nur das äußere Geschehen aus den vorhandenen Urkunden darstellen, sondern wenn wir die Phänomenologie ihres Geistes entwickeln, dann wird sich auch dem Fremden ihre Wesenheit, ihr Geheimnis enthüllen.

Denn die Freimaurerei hat doch ein Geheimnis, wenn auch in ihren Ritualen nichts davon gesagt wird, aber kein Wissender kann dies Geheimnis je verraten, weil ihm die erdgeborene Ausdrucksfähigkeit dafür fehlt, denn das Geheimnis ist nicht okkult, nicht mystisch, es ist vielmehr metaphysisch.

Mit besonderer Absicht lehne ich den Ausdruck „mystisch“ ab, weil er mißverständlich ist und den nicht Eingeweihten leicht einen falschen Begriff von Freimaurerei geben konnte. Und da das achtzehnte Jahrhundert von der Rosenkreuzerei herkommende magische und spiritistische Gedanken in die Freimaurerei einzuschmuggeln versuchte, könnte man das, was man heute unter Mystik versteht: Spiritismus, Tischrücken, Anthroposophie und Weißenbergerei, in den Logen vermuten. Das ist aber keineswegs der Fall.

Und wenn wir uns mit den Ausdrücken Metaphysik und Mystik auseinandersetzen wollen, so ist es klar, daß beide Begriffe sich sehr eng begegnen. Mystik ist nichts anderes als theologische Metaphysik oder metaphysische Theologie. Diese Antithese bedarf einer kurzen Erklärung. Beide Erscheinungen, die Metaphysik wie die Mystik, sind nicht spezifisch christlich, sondern wurzeln in der heidnischen Philosophie. Metaphysik ist die Forschung nach den letzten Gründen des Seins, Mystik will das Wesen der Seele und ihre Bereinigung mit Gott erforschen. Der größte und tiefste deutsche Mystiker, der Dominikaner Meister Eckart (geb. um 1250), beruft sich öfter auf den großen altgriechischen Meta-Physiker Platon als den „großen Pfaffen“; und die Mystik des Meisters Eckart kann auch für die Natur des freimaurerischen Geheimnisses in Anspruch genommen werden, wenn er sagt: „Gott ist ein Licht, in sich selbst schwebend in einer stillen Stillheit. Ein ewig Wesen, das sich selbst versteht und erkennt. Das Verständnis des eigenen Lichts, Licht von dem Licht, das ist die ewige Person des Vaters. Der Vater sprach ein Wort, das war sein Sohn. In dem ewigen Wort sprach er alle Dinge. Das Wort des Vaters ist nichts anderes als seine Selbsterkenntnis. Alle Kreaturen stießen aus dem Licht, zu offenbaren das verborgene Licht.“

So äußert sich wahre Mystik, nicht Magie und Spiritismus. Aber diese Mystik ist eben theologische Metaphysik, und deshalb bleibe ich bei meiner wissenschaftlichen Überzeugung, das freimaurerische Geheimnis sei metaphysisch. Andere mögen anders urteilen und auch wohl Gründe dafür anführen können, im großen und ganzen ist es nur ein Unterschied im Grade, nicht in der Sache.

Und es ist eine merkwürdige Beobachtung, die wir in der Menschheitsgeschichte machen: Je tiefer der Mensch in die Erkenntnis der Natur, der Physis, eindringt, desto mehr verschließen sich seine Sinne vor dem Metaphysischen.

Und darin liegt auch die Fehlerquelle aller derer, die von der Freimaurerei enttäuscht sind, selbst wenn sie die höchsten Grade besitzen, oder der außerhalb ihrer Stehenden, die sie als Spielerei, einen Mummenschanz oder gar als schädlich, als Werke des Teufels ansehen. Die Freimaurerei birgt in ihren Ritualen weniger, aber in ihren graphischen Zeichen eine Überlieferung von Erkenntnissen metaphysischer Art aus der Jugendzeit der Menschheit, ähnlich wie unsere Volksmärchen nicht grundlose Spiele der Phantasie sind, sondern runenhaftes Erbgut aus paläozoischen Zeiten, wo das Metaphysische dem Menschen noch näherstand. Die Spuren jener Menschen sind verschwunden, aber ihre Weltgebundenheit äußert sich noch in den Formen, die wir als Märchen, Sagen, Legenden und Symbole kennen. Diese Geheimnisse werden wir wohl nie enthüllen. Aber wir können sie erleben, und so ist es auch mit dem Geheimnis der Freimaurerei. Es ist tief verborgen in eines jeden Freimaurers Seele und wird darin zu einer Kraft, die nicht von dieser Erde stammt, sondern eine andere Heimat hat, die jenseits dessen liegt, was unser Verstand erfassen kann. Metaphysisch ist eben jede Erkenntnis, die vom Bedingten zum Unbedingten fortschreitet, also hinter der erfaßbaren Natur das Unfaßbare ergründen will; den sittlichen Wellgrund nennt es Hegel, den dreifach großen Baumeister der Welt nennt es die Freimaurerei, den Quellbrunn aller Kräfte nennt es Jakob Böhme. Diesen Quellbrunn in dem Menschen entwickeln und zum lebhaften Strömen bringen, das ist das Geheimnis der Freimaurerei. Wie der Mensch das Aufspringen und Strömen dieses Quellbrunns erlebt, wie er also das Geheimnis der inneren Erneuung durch den göttlichen Geist empfindet, das kann keiner dem andern verraten.

Geheim bleiben sollen die Erkennungszeichen der Brüderschaft, aber auch diese sind durch unzählige Verräterschriften allgemein bekannt. Daß die Freimaurerei auf sie kein großes Gewicht legt, dürfte dadurch bewiesen sein, daß sie trotz des Verrats die Erkennungsart, Zeichen, Griff und Wort nicht verändert hat.

II. Das Ziel der Freimaurerei

Wenn wir also die Frage nach dem Geheimnis der Freimaurerei als zwecklos nicht stellen wollen, so können wir doch nach ihrem Ziel fragen. Aber schon stocken wir. Es ist eine fromme Phrase, daß die Wege der einzelnen Systeme zwar verschieden, das Ziel aber das gleiche sei. Die englische Freimaurerei hat im wesentlichen gesellschaftliche Ziele und benutzt sie für die Zwecke der imperialistischen Politik des Inselreiches, die romanische Freimaurerei betätigt sich rein politisch und sucht alle einflußreichen Stellungen im Staat durch ihre Mitglieder zu besetzen. In Deutschland scheidet sich die Freimaurerei in die christliche und die humanitäre Richtung, in der ersten nimmt die schwedische Lehrart der Großen Landesloge eine besondere Stellung ein, worauf noch einzugehen sein wird. Jedenfalls ist die Freimaurerei in Deutschland gänzlich unpolitisch. In ethisch-religiöser Beziehung sind Ziele und Wege der beiden deutschen Richtungen grundverschieden, was bei der Darstellung der einzelnen Lehrarten klar in die Erscheinung treten wird.

Wollen wir versuchen, das freimaurerische Ziel auf einen allgemeinen Ausdruck zu bringen, so tun wir das am besten in der ihr eigenen Kunstsprache: Freimaurerei will den Menschen durch Tugend zum Licht führen. Soviel Worte, soviel Symbole. Tugend ist wie Wahrheit und Ehre ein Unfaßbares, verschieden von Zeitalter zu Zeitalter. Ist es die Virtus des Römers, also Mannhaftigkeit, oder ist es die Kalokagathia des Griechen, die Eigenschaft des Guten und Schönen, oder ist es seine Arete, vom Zeitwort aretao = taugen stammend, also Tauglichkeit, Tüchtigkeit? Damit nähert sich die griechische Auffassung der germanischen, denn Tugend gehört zu dem althochdeutschen Verbum tugan = taugen und hat dieselbe Grundbedeutung wie im Griechischen.

Und Licht ist der Gegensatz von Finsternis, das Gute im Gegensatz zum Bösen, das Göttliche im Gegensatz zum Menschlichen, ja schlechthin Gott selbst. Wir müssen auf den Lichtgedanken näher eingehen.

Wenn wir diese Zielsetzung der symbolischen Ausdrucksform entkleiden, so erstrebt die Freimaurerei die Entwicklung eines sittlich wertvollen Menschentums, das sich willig in die Gesellschaftsordnung einfügt, sich bemüht, jedem Mitmenschen mit Wohlwollen zu begegnen, seine Ehre wie die eigene zu achten und ihm nichts zuzufügen, was ihm selbst unangenehm ist. Ein solcher Mensch wäre der körperliche Ausdruck der Tugend, und nur durch Tugend führt nach freimaurerischer Lehre der Weg zum Licht. Über die Tugend sind sich alle freimaurerischen Lehrarten in der Auffassung einig, nicht aber über den Gottesgedanken, der dem Lichtsymbol zugrunde liegt, wie aus dem Prolog des Evangeliums nach Johannes hervorgeht. Und doch ist nur vom Gott-Licht-Gedanken aus wahre Freimaurerei zu finden.

Die Freimaurerei in Deutschland ist in zwei Richtungen gespalten, in die christliche und die humanitäre. Die Großlogen beider Richtungen, der christlichen und der humanitären, sind weltanschaulich vollkommen verschieden eingestellt, ja selbst innerhalb der drei christlichen Großlogen gehen die Auffassungen von Freimaurerei stark auseinander. Unter dem Einfluß der liberalen Bewegung nach der Gründung des Deutschen Reiches, der Kronprinz Friedrich Wilhelm, Ordensmeister der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland und Protektor der drei altpreußischen Großlogen, stark zuneigte, setzte sich eine Tendenz gegen das christliche Prinzip durch. Die Große National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln hat diese Bewegung, die aus dem Kreis ihrer Tochterlogen kam, erst im Jahre 1908 überwunden, als sie den Antrag ihrer Osnabrücker Loge, das christliche Prinzip aufzugeben, ablehnte. Die Große Loge Royal York zur Freundschaft hat im Jahre 1872 das christliche Prinzip für ihre Johannislogen aufgehoben. Die Große Landesloge hat vermöge der Geschlossenheit ihres christlichen Lehrgebäudes Fragen dieser Art nie zu verhandeln gehabt.

Die Freimaurerei ist, das steht unzweifelhaft und unbestritten fest, eine christliche Institution gewesen, als sie im Anfang des achtzehnten Jahrhunderts auf englischem Boden in das Licht der Geschichte trat. Und da die ersten Logen in Deutschland von England aus gegründet wurden, ist auch die deutsche Freimaurerei in ihren Anfängen christlich, aber bestimmt nicht konfessionalistisch gewesen. Sie wollte vielmehr auf das Christentum vor der konfessionellen Scheidung zurückgehen, auf die reine Lehre des Meisters von Nazareth.

Das nur kann der Sinn der „alten Pflichten“ sein, wie sie in Andersons Konstitutionenbuch überliefert sind. Für die ersten deutschen Logen waren sie der maßgebende, grundlegende Inhalt ihrer Arbeit, und sie sind es für einen Teil der modernen Freimaurerei heute noch, wenngleich dieser einen wesentlich anderen Weg gegangen ist als die Engländer. Die deutsche Eigenart faßte das Konstitutionenbuch in ihrer vertiefenden, denkerischen Weise auf und gab ihm einen bedeutend wertvolleren Inhalt, indem sie die Gedankenwelt der deutschen Philosophie in die leere Hülle einströmen ließ.

Die Auffassung, daß auch Nichtchristen in die Logen aufgenommen werden könnten, stützte sich auf eine Wendung in der ersten der alten Pflichten, wo es heißt, daß es jetzt (1723) für zweckmäßig gehalten werde, die Maurer nur zu derjenigen Religion zu verpflichten, in der alle Menschen übereinstimmen.

Es kann heute als sicher feststehend angenommen werden, daß mit dieser Wendung nur die christliche Religion gemeint sein konnte. Anderson war strenggläubiger presbyterianischer Geistlicher, für ihn kann die Religion, in der alle Menschen übereinstimmen, nur die christliche gewesen sein. Mohammedaner kamen für England nicht in Frage, Anderson hatte sie im geschichtlichen Teil seines Konstitutionenbuches als diejenigen bezeichnet, deren einziger Plan auf die Zerstörung der Welt durch Feuer und Schwert ausginge. Und die Juden nahmen in England eine sehr untergeordnete Stellung ein, erst 1723 erlangten sie das Recht, Grundbesitz zu erwerben, und vor 1753 konnten sie nicht Staatsbürger werden. Außerdem hatte Anderson eine Schrift über die Dreieinigkeit geschrieben, die sich auch entschlossen gegen die Juden richtete. Endlich betonte er die Geburt Christi unter Augustus im Konstitutionenbuch besonders und nennt ihn Gottes Messias, den großen Architekten der Kirche. In einem auch für Juden bestimmten Konstitutionsbuch wäre eine so entschieden christlich gefaßte Bemerkung kaum am Platze gewesen. Anderson kann keine allgemeine weltbürgerliche Religion gemeint haben, die es ja in der Tat nicht gab, sondern nur das Gemeinsame der christlichen Religionen Englands, wie sie sich auch nannten.

Erst im Jahre 1732 sind in England jüdische Freimaurer mit Sicherheit nachzuweisen. (Begemann.)

Die erste Entwicklung der Freimaurerei mit Ausnahme der Logen schwedischen Systems hat ihren Ausgang von den englischen Logen genommen. Wenn man nun auch nicht sagen kann, wie dies vielfach geschehen ist, daß sie lediglich gesellschaftliche Klubs gewesen wären, denn wir besitzen aus den Jahren zwischen 1717 und 1750 ideale Äußerungen geistig hochstehender Männer aus dem Kreis der englischen Freimaurer, so war es doch erst der deutsche Geist, der einen Bruderbund geschaffen, der auf dem Boden eines dogmenfreien Christentums die sittliche Persönlichkeit in edelster Form zu entwickeln trachtete. In diesem Gedankenkomplex berühren sich Christentum und Humanität, die beiden weltanschaulichen Richtungsgedanken der Freimaurerei in Deutschland, aufs engste. Die christlichen Großlogen stehen auf dem unverrückbaren Standpunkt, daß ohne Christentum eine wahre Humanität nicht denkbar sei.

Da die deutsche Freimaurerei in einem Teil ihrer Logen noch heute die alten Pflichten als Grundlage ihrer geistigen Arbeit und ihrer Ethik ansieht, so mögen sie hier nach der trefflichen Übersetzung Begemanns aus Andersons Konstitutionenbuch von 1723 mitgeteilt werden. Ich muß jedoch hier feststellen, daß die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland, die ihre Akten aus Schweden erhielt, niemals die alten Pflichten anerkannt hat. Für uns Mitglieder dieses Ordens ist das Andersonsche Konstitutionsbuch lediglich eine historische Erscheinung, die keinerlei bindende Kraft für unser freimaurerisches Leben und Handeln hat.

Nunmehr folgen die alten Pflichten im Wortlaut:

Gott und die Religion.

Ein Maurer ist durch seine Berufspflicht gehalten, dem Sittengesetz zu gehorchen; und wenn er die Kunst recht versteht, wird er nie ein törichter Gottesleugner der ein ungläubiger Freigeist sein. Aber obwohl in alten Zeiten die Maurer verpflichtet waren, in jedem Lande der Religion jenes Landes oder Volks anzugehören, welche es auch war, so wird es doch jetzt für zweckmäßiger gehalten, sie nur zu derjenigen Religion zu verpflichten, in der alle Menschen übereinstimmen, indem man ihre besonderen Meinungen ihnen selbst überläßt, nämlich: gute und redliche Männer zu sein, Männer von Ehre und Rechtschaffenheit, durch was für Benennungen oder Überzeugungen sie sich auch unterscheiden mögen. Dadurch wird die Maurerei der Einigungspunkt und das Mittel, unter Leuten, die einander beständig hätten fremdbleiben müssen, treue Freundschaft zu stiften.

Von der höheren und niederen bürgerlichen Obrigkeit.

Ein Maurer ist ein friedlicher Untertan der bürgerlichen Gewalten, wo er auch wohnen oder arbeiten mag, und darf sich nie bei Anschlägen oder Verschwörungen gegen den Frieden und die Wohlfahrt des Volks beteiligen, auch sich nicht unbotmäßig gegen niedere Obrigkeiten betragen; denn da die Maurerei immer durch Krieg, Blutvergießen und Unordnung geschädigt worden ist, so sind frühere Könige und Fürsten sehr geneigt gewesen, die Zunftleute wegen ihrer Friedlichkeit und Staatstreue, wodurch sie die Verleumdungen ihrer Gegner mit der Tat widerlegten, zu ermutigen, und förderten die Ehre der Brüderschaft, die immer in Friedenszeiten blühte. Wenn daher ein Bruder ein Aufrührer gegen den Staat sein sollte, darf er nicht in seiner Auflehnung unterstützt werden, so sehr man ihn als einen Unglücklichen bedauern mag; und wenn er keines andern Verbrechens überführt ist, obwohl die staatstreue Brüderschaft seine Auflehnung verleugnen müßte und sollte, um der jeweiligen Regierung keinen Verdacht oder Grund zu politischem Mißtrauen zu bieten, so kann man ihn nicht aus der Loge stoßen, und seine Verbindung mit ihr bleibt unauflöslich.

Von den Logen.

Eine Loge ist ein Ort, wo Maurer sich versammeln und arbeiten; daher wird auch jene Versammlung oder gehörig eingerichtete Gesellschaft von Maurern eine Loge genannt, und jeder Bruder sollte einer angehören und sich ihren Satzungen und den Allgemeinen Verordnungen unterwerfen. Sie ist entweder eine einzelne oder eine allgemeine, man lernt sie am besten kennen, wenn man sie besucht, und durch die hier angehängten Verordnungen der Allgemeinen oder Großen Loge. In alten Zeiten durfte ihr kein Meister oder Genoß fernbleiben, besonders wenn er erinnert wurde, zu erscheinen, ohne sich einer strengen Strafe auszusetzen, bis der Meister und die Aufseher sich überzeugten, daß reine Notwendigkeit ihn verhinderte.

images

Titelkupfer des Konstitutionen-Buchs von 1723

Die Leute, die als Mitglieder einer Loge zugelassen werden, müssen gute und redliche Männer sein, freigeboren, von reifem und besonnenem Alter, keine Leibeignen, keine sittenlosen und anstößigen Männer, sondern von gutem Ruf.

Von Meistern, Aufsehern, Genossen und Lehrlingen.

Jedes Ehrenamt unter Maurern gründet sich allein auf wahren Wert und persönliches Verdienst, damit die Bauherren gut bedient, die Brüder nicht in Schande gebracht und das königliche Handwerk nicht verachtet werden. Deshalb wird kein Meister oder Aufseher nach dem Alter gewählt, sondern nach dem Verdienst. Es ist unmöglich, diese Dinge näher schriftlich anzugeben, jeder Bruder muß an seinem Platz aufpassen und sie auf eine dieser Brüderschaft eigentümliche Weise lernen; nur das mögen Bewerber wissen, daß kein Meister einen Lehrling nehmen sollte, wenn er nicht genügende Beschäftigung für ihn hat, und wenn er nicht ein vollkommener junger Mensch ist, ohne Verstümmelung oder Gebrechen an seinem Körper, die ihn unfähig machen können, die Kunst zu lernen, seines Meisters Bauherrn zu dienen, sowie zum Bruder und dann in gehöriger Zeit zum Zunftgenossen gemacht zu werden, nachdem er eben einen solchen Zeitraum von Jahren gedient hat, wie der Brauch des Landes vorschreibt; und daß er von ehrlichen Eltern abstammen sollte, damit er, wenn sonst tauglich, zu der Ehre gelangen kann, der Aufseher und dann der Meister der Loge, der Großaufseher und endlich der Großmeister aller Logen zu sein, je nach seinem Verdienst.

Kein Bruder kann Aufseher sein, ehe er den Grad eines Zunftgenossen durchgemacht hat, auch nicht Meister, ehe er als Aufseher gewirkt hat, auch nicht Großaufseher, ehe er Meister einer Loge gewesen ist, auch nicht Großmeister, wenn er nicht vor seiner Wahl Zunftgenosse gewesen ist, auch muß dieser edelgeboren sein oder ein vornehmer Mann von feinsten Sitten oder ein hervorragender Gelehrter oder ein bedeutender Baumeister oder anderer Künstler, der von ehrlichen Eltern stammt und nach der Meinung der Logen von besonders großem Verdienst ist. Und zur besseren und leichteren und ehrenvolleren Verwaltung seines Amts hat der Großmeister Vollmacht, sich selbst einen Abgeordneten Großmeister zu wählen, der Meister einer Einzelloge sein oder gewesen sein muß, und der hat das Vorrecht, alles zu verrichten, was der Großmeister, sein Vorgesetzter, zu verrichten hätte wenn der besagte Vorgesetzte nicht gegenwärtig ist oder durch ein Schreiben sich seine oberste Gewalt nicht vorbehält. Diesen höheren und niederen Leitern und Lenkern der alten Loge müssen alle Brüder in ihren betreffenden Stellungen gehorchen, gemäß den alten Pflichten und Verordnungen, in aller Ergebenheit, Ehrfurcht, Liebe und Freudigkeit.

Von der Führung der Zunft bei der Arbeit.

a) Alle Maurer sollen ehrlich an Werktagen arbeiten, damit sie an Feiertagen anständig leben können, und die vom Gesetz des Landes bestimmte oder durch Herkommen festgesetzte Zeit soll beobachtet werden.